Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat Ende März herausragende Initiativen aus der ambulanten Versorgung mit dem Titel „Ausgezeichnete Gesundheit 2026“ prämiert. Der erste Preis in der Rubrik „Versorgung digital“ ging an das Projekt „Mobile Untersuchungs- und Behandlungseinheit (MUBE) – augenmedizinische Versorgung im ländlichen Raum“ der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Sachsen.
Innovationsprojekt MUBE der KV Sachsen mit erstem Platz prämiert
Ein Innovationspreis für „Ausgezeichnete Gesundheit 2026“ ging in diesem Jahr nach Sachsen
Carmen Baumgart, Ressortleiterin Vertragsärztliche Versorgung der KV Sachsen, präsentierte in ihrem Vortrag nicht nur alles Wissenswerte zur Untersuchung und Behandlung in der MUBE, sondern gab auch einen Einblick in die Projektumsetzung inklusive umfangreichen Bildmaterials.
Die MUBE ist eine modern ausgestattete mobile Augenpraxis zur Versorgung ländlicher Regionen. In einem speziell ausgestatteten Container ermöglicht sie wohnortnahe Routineuntersuchungen und reduziert damit Anfahrtswege sowie Wartezeiten.
Speziell geschultes nichtärztliches Personal führt vor Ort notwendige Untersuchungen mit bildgebender Diagnostik durch. Diese werden anschließend per Videosprechstunde ärztlich ausgewertet.
In Zusammenarbeit mit den umliegenden Augenkliniken werden ärztliche Ressourcen effizient genutzt und Akutpatienten bei Bedarf gezielt weiterbehandelt. Ziel ist es, Versorgungsdefizite zu verringern und Praxen durch die Übernahme von Routineuntersuchungen zu entlasten.
Alle Informationen für Patienten und potenzielle Kooperationspartner erhalten Sie auf der Website der MUBE.