Auch in diesem Jahr werden wieder sächsische Erstsemester aus dem Modellprojekt „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“ ihr Studium der Humanmedizin im ungarischen Pécs beginnen.
Neuer Jahrgang: Sächsische Nachwuchsmediziner starten ins Studium im ungarischen Pécs
Das Modellprojekt ist eine nachhaltige Investition in die Zukunft der medizinischen Versorgung im Freistaat, um dem Ärztemangel in den ländlichen Regionen Sachsens entgegenzuwirken und die Ausbildung qualifizierter Nachwuchsärzte zu fördern.
Die Finanzierung des Programms erfolgt durch die KV Sachsen und die sächsischen Krankenkassen, die jährlich die Studiengebühren für 20 Plätze an der Universität Pécs übernehmen. Zusätzlich unterstützt das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt seit 2020 bis zu 20 weitere Studenten pro Jahrgang.
Im Gegenzug verpflichten sich die Medizinstudierenden, nach Abschluss ihrer Facharztweiterbildung für mindestens fünf Jahre als Arzt oder Ärztin im ländlichen Raum Sachsens tätig zu sein. Mit dem Start der neuen Erstsemester im September dieses Jahres wird die langjährige Erfolgsgeschichte fortgesetzt.
Aktuell gibt es 211 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des im Jahr 2013 initiierten Projekts, wobei von diesen bereits 54 ihr Studium in Ungarn erfolgreich absolviert haben. Zwei Teilnehmer haben ihre fachärztliche Tätigkeit aufgenommen und 52 absolvieren derzeit ihre Weiterbildung in Sachsen.
Website zum Modellprojekt „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“: