Leipzig eröffnet erstes medizindidaktisches Zentrum in Mitteldeutschland

Am 4. Dezember wird auf dem Campus der Universitätsmedizin Leipzig feierlich das Medizindidaktische Zentrum eröffnet. Die Gründung des wissenschaftlichen Zentrums soll die Ausgangsbasis bilden, um die Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Masterplans Medizinstudium 2020 in Angriff zu nehmen. Sie sind richtungweisend für die Zukunft des Medizinstudiums und zielen darauf ab, Studienstruktur und Ausbildungsinhalte zu modernisieren.

Die Lehrexperten der Universität Leipzig möchten in dem neuen Zentrum die medizinische Lehre stetig verbessern durch die Implementierung innovativer Lehr-, Lern- und Prüfungsmethoden, wissenschaftliches Arbeiten professionalisieren und die sozialen und kommunikativen Kompetenzen der Studierenden stärken. Die Lehre wird an der Vermittlung arztbezogener Fähigkeiten ausgerichtet. Kommunikative Kompetenzen trainieren Medizinstudierende in Gesprächen mit Laienschauspielern, bei denen die angehenden Ärzte schwere Diagnosen überbringen müssen oder sich mit Simulationspatienten in Notfallsituationen üben können.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die medizin- und hochschuldidaktische Qualifizierung der Lehrenden. Neben dem jährlich stattfindenden Hochschullehrertraining finden auch regelmäßig Workshops für Lehrende statt.

Zur Meldung des Universitätsklinikums Leipzig: