Digital Health, Teil 4: SOS-Net

Das Thema „Digitalisierung im Gesundheitswesen" ist nicht nur bundes- und landesweit ein vieldiskutierter Ansatz bei der Sicherung ärztlicher Versorgung. Es bildet auch einen der Schwerpunkte des diesjährigen Netzwerktreffens „Ärzte für Sachsen". Vor diesem Hintergrund stellen wir hier in Folge vier konkrete Digital-Health-Projekte in Sachsen vor, die (künftig) helfen sollen, Ärzte zu entlasten und Patienten besser zu betreuen. Heute: SOS-NET: Schlaganfallversorgung in Ost-Sachsen Netzwerk.

Das SOS-Net ist ein Netzwerk, welches 2007 am Dresdner Universitäts SchlaganfallCentrum (DUSC) etabliert worden ist. Durch ein Videokonferenzsystem haben kooperierende Kliniken die Möglichkeit, eine Beratung vom DUSC für ihre Schlaganfallpatienten zu erhalten. Per Webcam wird der medizinische Befund sowie CT- oder MRT-Aufnahmen beurteilt. Dafür stellt das DUSC eine 24/7-Bereitschaft auf Facharztniveau. Das Ziel des Netzwerkes ist ein einheitlicher Schlaganfall-Behandlungsstandard mit Therapieleitlinien und der Transfer von Fachwissen und -kompetenzen aus dem DUSC in externe Krankenhäuser.

Weitere Informationen zum SOS-NET finden Sie auf der Seite des Dresdner Universitäts SchlaganfallCentrums:

Das Projekt SOS-NET wird auf dem 9. Netzwerktreffen „Ärzte für Sachsen“ näher vorgestellt durch Dr. med. Jessica Barlinn. Sie ist an der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Leiterin der Projekte SOS-NET und SOS-Care.