Digital Health, Teil 1: ATMoSPHÄRE

Das Thema „Digitalisierung im Gesundheitswesen" ist nicht nur bundes- und landesweit ein vieldiskutierter Ansatz bei der Sicherung ärztlicher Versorgung. Es bildet auch einen der Schwerpunkte des diesjährigen Netzwerktreffens „Ärzte für Sachsen". Vor diesem Hintergrund stellen wir hier in Folge vier konkrete Digital-Health-Projekte in Sachsen vor, die (künftig) helfen sollen, Ärzte zu entlasten und Patienten besser zu betreuen. Heute: ATMoSPHÄRE - Versorgungsmanagement für chronisch erkrankte, multimorbide ältere Patienten.

Das Verbundprojekt ATMoSPHÄRE will Ärzten durch eine IT-Gesundheitsplattform Unterstützung bei der Versorgung multimorbider Patienten bieten. Der umfassende Versorgungsansatz setzt auf die Vernetzung von medizinischen, pflegerischen und sozialen Dienstleistungen einer Region. Sieben Partner haben sich in dem Verbundprojekt ATMoSPHÄRE zusammengeschlossen, um eine möglichst ganzheitliche Sichtweise auf den Patienten zu gewährleisten. Tradierte Versorgungsmuster sollen so aufgehoben werden. Für Ärzte kann die umfassende Information über eine sichere Plattform im Internet Zeit- und Arbeitserleichterung bedeuten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Einbeziehung von kognitiv beeinträchtigen Patienten. Es soll untersucht werden, wie sie von dem neuen Versorgungssystem profitieren können und welche Anpassungen für sie erforderlich sind.

ATMoSPHÄRE steht für „Autonomie trotz Multimorbidität in Sachsen durch Patientenempowerment, Holistische Versorgung für Ältere mit Vernetzung aller Regionalen Einrichtungen und Dienstleister"

Weitere Details zu Zielen und beteiligten Partnern finden Sie auf der Seite des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden:

Das Projekt ATMoSPHÄRE wird auf dem 9. Netzwerktreffen „Ärzte für Sachsen“ näher vorgestellt durch Lysann Kasprick. Sie ist Geschäftsführerin beim GeriNet Leipzig, welches im Verbundprojekt für die Koordination der Patienten im Raum Leipzig in Form eines Care Coordination Centers zuständig ist.