Sachsen bereit für digitalen Arztkontakt

Viele Bürger Sachsens wollen die Videotelefonie mit ihrem Arzt - allerdings nur im Falle eines Folgetermins. Zwei Drittel würden die Videosprechstunde nach Folgeterminen nutzen und nur acht Prozent auch beim Erstkontakt. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die DAK-Gesundheit für die "Freie Presse" und die "Sächsische Zeitung" in Auftrag gegeben hat.

Grundsätzlich zeigen sich die meisten Sachsen offen für digitale Angebote im Gesundheitswesen. Neun von zehn Befragten wünschen sich, dass Notfalldaten, Medikamenteneinnahme und Allergien auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden. 98 Prozent würden ihrem Hausarzt und 95 Prozent dem jeweils behandelnden Facharzt Zugriff auf die Daten auf der Karte erlauben. Ihrer Krankenkasse würden dies hingegen lediglich 28 Prozent gestatten.

Auch die Akzeptanz gegenüber Gesundheits-Apps ist in Sachsen hoch. 70 Prozent der Befragten können sich vorstellen, Apps zur Bereitstellung von Notfalldaten und zur Vereinbarung von Arztterminen zu nutzen.

Über die Chancen und Risiken der Telemedizin berichten „Freie Presse" und „Sächsische Zeitung" in ihrer neuen Serie "Doktor Digital":