4. Februar 2017, Dresden: Informationsveranstaltung für Ärzte in Weiterbildung

Arzt in Sachsen - Chancen und Perspektiven im Sächsischen Gesundheitswesen

Die Sächsische Landesärztekammer (SLÄK), die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS), die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS), die Sächsische Ärzteversorgung und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apo-Bank) laden alle Ärzte in Weiterbildung sowie die PJ-ler herzlich ein zur

 

9. Informationsveranstaltung für Ärzte in Weiterbildung
am 4. Februar 2017 von 10.00 - ca. 15.30 Uhr
in den Räumen der Sächsischen Landesärztekammer.

 

Zahlreiche sächsische Krankenhäuser sowie Institutionen und der Öffentliche Gesundheitsdienst präsentieren Einsatzmöglichkeiten für junge Ärzte und stehen, ebenso wie die einladenden Kooperationspartner, für Ihre Fragen zur Verfügung. Sie informieren und beraten Sie zu Chancen und Einsatzmöglichkeiten im

 

  • ambulanten Bereich,
  • stationären Bereich,
  • öffentlichen Gesundheitsdienst

 

zu Themen wie

  • individuelle Gestaltung der Weiterbildung,
  • Karrierechancen im Krankenhaus,
  • Gründung oder Übernahme einer Praxis,
  • Berufsmöglichkeiten im Öffentlichen Gesundheitsdienst,
  • Fördermöglichkeiten.

 

In speziellen Workshops werden u. a. folgende Themen vermittelt:

 

Programm (Stand: 31. Januar 2017):

Zeitlicher Programmablauf

10.00 Uhr
10.30 -11.00 Uhr
11.00 -15.00 Uhr
11.45 -15.30 Uhr

Einlass
Begrüßung und Einführung (Plenarsaal)
Beratung (Foyer)
Workshops (Seminarräume und Plenarsaal)

 

  • „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“

    Referentinnen:
    ■ Frau Dipl.-Med. Petra Albrecht
    Vizepräsidentin Sächsische Landesärztekammer, Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen und Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin, Leiterin Gesundheitsamt, Meißen
    ■ Frau Karin Thein
    Abteilungsdirektorin, Beraterin Selbständige Heilberufe, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Dresden
    ■ Dipl.-Med. Ulla Tuchscherer
    Fachärztin für Innere Medizin, Gleichstellungsbeauftragte, Niedergelassene Ärztin, Lößnitz
    ■ Michael Veihelmann
    Theologischer Geschäftsführer, Zeisigwaldklinik Bethanien Chemnitz

    Für Ärztinnen und Ärzte in der Niederlassung und im Öffentlichen Gesundheitsdienst lassen sich Beruf und Familie in der Regel gut vereinbaren. Auch im Krankenhaus werden neue Arbeitsmodelle entwickelt, die eine ausgeglichene Work-Life-Balance ermöglichen können.

    In dieser Podiumsdiskussion stellen Vertreterinnen aus der Praxis dieser Arbeitsbereiche die Vor- und Nachteile der Berufsausübungsmöglichkeiten dar und geben Hinweise, wie die verschiedenen Lebensbereiche zufriedenstellend unter einen Hut gebracht werden können.

    Fragen aus dem Teilnehmerkreis sind willkommen und können gerne auch schon im Vorfeld an untenstehende E-Mail-Adresse gerichtet werden.

     


  • „Herr Doktor, was ist denn mit mir los?“ – Das erfolgreiche Arztgespräch

    Referent:
    ■ Dr. med. Peter Grampp
    Facharzt für Psychiatrie, Chefarzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Ärztlicher Leiter des Fachkrankenhauses Hubertusburg gGmbH, Wermsdorf

    Der medizinische Behandlungserfolg ist in großem Maße abhängig von einer erfolgreichen Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Im Mittelpunkt des Arzt-Patienten-Gesprächs sollten daher neben der Aufklärung des Patienten und der Vermittlung medizinischer Fakten auch die berechtigten und unberechtigten Ängste des Patienten stehen. Dabei sind Empathie, Beobachtung der Körpersprache, die Schaffung einer vertrauensvollen Gesprächsatmosphäre sowie das partizipative Einbeziehen des Patienten von großer Bedeutung.

    Der Workshop „Herr Doktor, was ist denn mit mir los?“ trägt dazu bei, die Bedenken vor schwierigen Gesprächen zu nehmen. Es werden wichtige Hinweise für die praktische Arbeit und die Gestaltung eines erfolgreichen Arzt-Patienten-Gespräches und damit verbunden zu wichtigen Gesprächstechniken gegeben.

     


  • Junger Arzt trifft alten Patienten - Von der Begegnung mit dem Lebensende

    Referentinnen:
    ■ Dr. med. Barbara Schubert
    Fachärztin für Innere Medizin, Chefärztin der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin, Krankenhaus St. Joseph-Stift, Dresden

    Mit der steigenden Lebenserwartung wachsen die Anforderungen an eine optimale gesundheitliche Versorgung immer älter werdender Patienten.

    Während in der medizinischen Aus- und Weiterbildung die Einzeldiagnose oft im Vordergrund steht, sind bei den älteren, meist multimorbiden Patienten ärztliche Kenntnisse und Fähigkeiten, weit über die Grenzen eines einzelnen medizinischen Faches hinaus, erforderlich.

    Ärzte stehen dabei im Spannungsfeld von Gesundmachen und Heilen einerseits und Begleitung und Akzeptanz am Lebensende andererseits und sind in besonderer Weise fachlich und kommunikativ gefordert. Dabei geht es beispielsweise um Fragestellungen der Hierarchisierung beim Erstellen passgenauer Behandlungs- und Medikationspläne oder um das richtige Maß bei der Auswahl sinnvoller Diagnostik und Therapie aus dem großen Arsenal des heute Möglichen. Aber auch die Begleitung Sterbender und der Umgang mit den Angehörigen gehören dazu.

    Der Workshop gibt Einblicke in das Berufsfeld der Geriatrie. Dabei werden praktische Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die jungen Medizinern aller Fachgebiete helfen, im Berufsalltag Sicherheit im Umgang mit dieser besonderen Patientengruppe zu gewinnen.

     


  • Keine Angst vorm Notfall - Knowhow gegen den Stress

    Referent:
    ■ Dr. med. Mark D. Frank
    Facharzt für Anästhesiologie, Leiter der Zentralen interdisziplinären Notfallaufnahme, Städtisches Klinikum Görlitz und Leitender Arzt des Rettungshubschraubers „Christoph 38“ der DRF Luftrettung, Station Dresden

    Gerade in der ersten Phase eines medizinischen Notfalls sollen unter Zeitdruck Verdachtsdiagnosen und eine notfallmedizinische Therapie eingeleitet werden unter Berücksichtigung bestehender Leitlinien und Kenntnisse. So ist die Konfrontation mit Notfällen häufig mit einem hohen Maß an Stress verbunden. Zahlreiche Faktoren beeinflussen zudem die Erfolgschancen für den Patienten. Daher ist es sinnvoll und wichtig, sich dieser Einflussfaktoren bewusst zu werden und darüber hinaus bestimmte manuelle Fertigkeiten zu trainieren.

    Der Workshop beinhaltet einen Vortrag mit notfallmedizinischen Fallvorstellungen, sowie der Darstellung verschiedener Einflussfaktoren auf die Überlebenschancen des Patienten. Zudem werden einzelne manuelle Fertigkeiten gezeigt und gemeinsam praktisch geübt. Dies beinhaltet bestimmte Maßnahmen bei der cardiopulmonalen Reanimation (CPR) der Sicherung der Atemwege (Intubation, Larynxtubus) und der Etablierung eines intraossären Zugangs mittels (Knochen)- Bohrmaschine.

     


  • Ländlich praktizieren: Niederlassung in einer Kleinstadt

    Referenten:
    ■ Dr. med. Tilo Huster, Dr. med. Annegret Werne
    Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin, Sayda

    Hausärzte machen sich stark für die Niederlassung in der Kleinstadt und auf dem Land. Sie erklären, was sie an ihrer ärztlichen Tätigkeit in einer Kleinstadt schätzen und welche beruflichen und persönlichen Perspektiven in einer ländlichen Region bestehen.

     


  • Traumjob Hausarzt?!

    Referent:
    ■ Dr. med. Johannes-Georg Schulz
    Niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Dresden

    In diesem Workshop berichtet ein Hausarzt über seinen Weg in die eigene Praxis und die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten der Praxistätigkeit. Beleuchtet wird der Praxisalltag, dazu gehören auch die Teilnahme am ärztlichen Bereitschaftsdienst sowie die Bedeutung kollegialer Netzwerke.

     


  • Arbeiten als angestellter Arzt in einer Praxis

    Referentin:
    ■ Dr. med. Nilüfer Gündog
    Angestellte Fachärztin für Allgemeinmedizin, Grimma

    Im Workshop wird erklärt, warum die Entscheidung getroffen wurde, als angestellte Ärztin tätig zu werden. Erfahrungen aus der bisherigen Tätigkeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind die großen Vorteile einer Anstellung, der Workshop hilft beim Klären der eigenen Prioritäten.

     


  • Gemeinschaftspraxis oder MVZ? - Zulassung oder Anstellung? Informationen und Tipps aus Theorie und Praxis

    Referenten:
    ■ Matthias Jochmann
    Facharzt für Anästhesiologie, Praxisklinik Hoyerswerda
    ■ Stefan Topp
    Ärzteberater KVS-Bezirksgeschäftsstelle Dresden

    In diesem Workshop sollen die rechtlichen Grundlagen für eine ärztliche Tätigkeit in einer Gemeinschaftspraxis bzw. in einem medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) und die Chancen, die sich hieraus für junge Ärzte und deren berufliche Verwirklichung ergeben, komprimiert dargestellt werden. Dabei wird auch auf die Unterschiede zwischen dem Arbeiten als zugelassener Arzt einerseits und als angestellter Arzt andererseits eingegangen. Der ebenfalls anwesende Praktiker, der sowohl die Tätigkeit in einer Gemeinschaftspraxis als auch die Tätigkeit im eigenen MVZ kennt und der auf eine mittlerweile langjährige Tätigkeit als Vertragsarzt zurückblicken kann, wird die theoretischen Ausführungen mit eigenen Beispielen und Erfahrungsberichten umfassend ergänzen.

     


  • "Erfolgsmodell eigene Praxis - Vorteile der Niederlassung"

    Referent:
    ■ Christian Weishaupt
    Zertifizierter Finanzberater im Gesundheitswesen, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Dresden

    Die eigene Praxis ist der große Traum vieler Ärztinnen und Ärzte. Vielfältige Meinungsäußerungen der unterschiedlichsten Akteure im ambulanten Sektor führen bei jungen Ärzten zu vielen Fragen und hoher Verunsicherung über die Erfolgsaussichten dieses Vorhabens. In diesem Vortrag gehen wir auf die wichtigsten Eckpunkte für eine erfolgreiche Niederlassung aus Sicht Ihrer Standesbank ein. Sie werden vielfältige Anregungen erhalten, die Ihnen bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen.

     


  • Finanzielle Grundlagen für das Berufs- und Privatleben

    Referenten:
    ■ Frau Manuela Jarosch, Frau Maja Möller
    Berater/innen angestellte Heilberufe,
    Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Dresden

    Nach Beendigung des Medizinstudiums sind Jungärzte auf das künftige Berufsleben gut vorbereitet und stellen sich motiviert ihren neuen beruflichen Herausforderungen. Aufgrund der damit verbesserten Einkommenssituation erlangen sie zunehmend mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit und auch mehr Eigenverantwortung für ihre finanziellen Angelegenheiten. Deshalb ist es notwendig, dass sich Ärzte auch vermehrt mit wichtigen Themen wie Zahlungsverkehr, Absicherung, Vermögensbildung und Finanzierungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Diese Notwendigkeit hat nicht nur für Berufseinsteiger Bestand, sondern betrifft aufgrund der sich ändernden Bedürfnisse in den unterschiedlichen Lebensphasen auch berufserfahrene Ärzte. Deshalb richtet sich dieser Vortrag an alle Ärzte und soll wichtige Hinweise und Hilfestellungen geben.

     


  • Der Arzt als Steuerzahler – Vom Assistenzarzt bis zur Niederlassung

    Referentin:
    ■ Dörte Geißler
    Steuerberaterin, Treuhand Hannover GmbH

    Der Arzt als Steuerzahler – ob im Angestelltenverhältnis oder in der eigenen Niederlassung – in Finanz- und Steuerfragen ist es ratsam, die Dinge ganzheitlich zu betrachten. Informieren Sie sich rund um steuerliche Sachverhalte und betriebswirtschaftliche Fragestellungen und nutzen die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit der Referentin und Ihren Fachkollegen. Wir zeigen in diesem Seminar Möglichkeiten auf, die Steuerbelastung dauerhaft zu optimieren.

     


  • „Altersvorsorge? Darum kümmere ich mich morgen!“

    Referentin:
    ■ Martin Kapuszta
    Leiter Geschäftsbereich Mitglieder, Sächsische Ärzteversorgung

    Befreiungsanträge und Überleitungen. Punktwerte und BU-Ruhegeld. Rechnungszins und Niedrigzinsphase. – Das berufsständische Versorgungswerk ist für viele Mitglieder immer noch das sprichwörtliche Buch mit sieben Siegeln. Martin Kapuszta, Leiter des Geschäftsbereiches Mitglieder der Sächsischen Ärzteversorgung, tritt an, Orientierungshilfe im Vorsorgedschungel zu bieten. Er vermittelt das 1x1 der berufsständischen Altersvorsorge – von der Mitgliedschaft über das Beitragssystem bis hin zum Leistungsbezug. Daneben bleibt reichlich Raum für Fragen und Antworten. Auch darauf, ob immer alle Eier in einen Korb gelegt werden sollten. „Altersvorsorge? Darum kümmere ich mich besser heute, weil es morgen schon zu spät sein kann.“

     

Alle Workshops werden drei Mal hintereinander angeboten, einzige Ausnahme ist der Workshop zum Notfall, der nur zweimal angeboten wird und die Veranstaltung zu Beruf und Familie, die nur einmal angeboten ist.
Sie stellen also vor Ort ihr eigenes Workshopprogramm zusammen, indem Sie sich bei der morgendlichen Anmeldung in die ausgelegten Listen eintragen.

 

Die Bewertung für das Sächsische Fortbildungszertifikat erfolgt mit 5 Fortbildungspunkten.

 

Der Einladungsflyer steht hier zum Download zur Verfügung:

 

Hier können Sie sich online anmelden:

 

Für Fragen stehen wir Ihnen unter arzt-in-sachsen@slaek.de gern zur Verfügung.