Erfahrungen

Auf dem Weg zur Hausärztin in Sachsen

"Ich habe mich entschlossen am Förderprogramm Ausbildungsbeihilfe für künftige Hausärzte teilzunehmen, weil die Allgemeinmedizin ein sehr vielseitiges Fach ist, das mir die Möglichkeit bietet mich nach dem Studium relativ schnell in einer Praxis selbstständig zu machen. Mein vorangehendes Psychologie-Studium sehe ich als gute Kombination mit der Allgemeinmedizin, um Patienten und ihre Familien über viele Jahre hinweg ganzheitlich zu begleiten. Ich möchte die eigene Praxis in einer ländlichen Region Sachsens, um Familienleben und berufliche Selbstverwirklichung zu realisieren. Und ich habe das Gefühl dort gebraucht zu werden. Mit der KV Sachsen und meiner Patenpraxis habe ich starke Partner an meiner Seite. Schon früh im Studium erwerbe ich so praktische Fähigkeiten und kann mich zielgerichtet auf mein Berufsleben vorbereiten." Sara Danner, Medizinstudentin in Leipzig und Teilnehmerin am Förderprogramm "Ausbildungsbeihilfe"

Individuell betreute Weiterbildung zum Berufseinstieg

"Bei meiner Entscheidung, zurück in meine Heimat Sachsen zu gehen, spielte das Gesamtpaket eine Rolle. Ein Umfeld von persönlichen und langfristigen Arbeitskontakten und die Integration in ein seit Jahren gut zusammenarbeitendes Team erleichterten mir den fachlichen Start enorm. Als einer von zwei Assistenzärzten unter lauter Fachärzten gibt es manchmal mehr Betreuung als man wahrnehmen kann. Außerdem arbeitet man in einer Klinik mit breitem Spektrum und spannenden Fällen und lernt gerade in der Breite die Grundlagen für den Facharzt. Die geregelten Arbeitszeiten und die dadurch planbare Freizeit in einer wunderschönen, geschichtsträchtigen Kleinstadt werten das Leben insgesamt auf. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die kleineren Krankenhäuser einmal genauer anzusehen. Man wird positiv überrascht!" Johannes Knaack, Arzt in Weiterbildung am Städtischen Klinikum Görlitz

Die Begeisterung für die Allgemeinmedizin kam mit dem ersten Praxiskontakt

"Meine Familie war und ist mir sehr wichtig, sodass Dresden von Anfang an mein Wunschort war. Nach meiner einmonatigen Famulatur in der "Carus Hausarztpraxis" hat mich die Allgemeinmedizin so begeistert, dass ich mir dieses Fachgebiet auch später vorstellen konnte. Um meinen Berufswunsch zu festigen, habe ich mich parallel bei der DEGAM Nachwuchsakademie beworben. Mit dem Ziel, irgendwann wieder in die Nähe meiner Familie zu ziehen, habe ich mich für die spätere 'landärztliche' Tätigkeit in der Oberlausitz entschieden." Sandra Lange, Medizinstudentin an der TU Dresden, Teilnehmerin der DEGAM Nachwuchsakademie und am Programm "Studienbeihilfe"

Au-Pair in Vietnam, dann Pflegepraktikum und jetzt Medizinstudium in Sachsen

"Der Mensch und seine Funktionen haben mich schon immer interessiert und dieses Interesse ist wohl der Grund, warum ich mich für ein Medizinstudium beworben habe. Nach dem Abitur war ich als Au-pair für mehrere Monate in Vietnam, wo ich vorrangig Englischlehrerin für blinde Kinder und einige Büroangestellte war. In Vorbereitung auf das Studium habe ich dann ein Pflegepraktikum gemacht. Die Stadt Dresden war bei der Wahl des Studienorts mein Favorit, da ich hier Freunde habe und ich Dresden einfach wunderschön finde." Martha Liebscher, Medizinstudentin an der TU Dresden

Endlich zum Medizinstudium in meine Heimat Dresden

"Für mich stand schon sehr früh fest, dass ich Medizin studieren möchte, da meine Eltern und Großeltern auch Ärzte sind und ich sozusagen damit aufgewachsen bin. Nach dem Abitur habe ich in meiner Ausbildung zum Krankenpfleger erste praktische Erfahrungen im Gesundheitswesen machen können. An meinem Wunsch, ein Medizinstudium zu machen, habe ich auch während meiner Tätigkeit auf der Intensivstation festgehalten und freue mich nun, hier in meiner Heimat Dresden endlich Medizin zu studieren." Stefan Kloß, Medizinstudent an der TU Dresden

Leipzig: Hochwertige Lehre und Hochkrätige Kultur

"In meiner Studienortswahl habe ich Leipzig favorisiert und auch nach zweieinhalb Jahren kann ich nur bekräftigen, dass die Entscheidung goldrichtig war. Die Medizinische Fakultät gewährt jedem Studierenden durch einen strukturierten Stundenplan ausreichend Freizeit und schafft ein sinnvolles Gleichgewicht zwischen Lehrveranstaltungen und Selbststudium. Im klinischen Abschnitt winken als Höhepunkte der Ausbildung die sehr beliebten POL-Kurse (Problemorientiertes Lernen), die sich in Vorlesung, themenbezogene Praktika und interaktive Fallbesprechungen gliedern. Durch die Einrichtung der Lernklinik Leipzig können wir auch über die Lehrveranstaltungen hinaus ärztliche Fähigkeiten in Kleingruppen mit sehr vertrauter Atmosphäre erlangen. Überhaupt erweist sich Leipzig als wunderbare Stadt zum Studieren. Durch die vielen verschiedenen Fakultäten sind die Leipziger Studierenden ein bunt gemischter, sowie vielseitiger und kreativer Teil der Stadt." Theresa Bůžek, Medizinstudentin an der Universität Leipzig, StuRaMed Leipzig

Der Landarzt hat als Mediziner die Chance, sich ganzheitlich seinen Patienten zuzuwenden

"Die Landarzttätigkeit ermöglicht es nahezu als einzige im Kanon ärztlicher Einsatzgebiete, ein breites Spektrum medizinischer Kenntnisse diagnostisch und therapeutisch anzuwenden. Für ein Berufsleben als Landarzt spricht die Intensität des Arzt-Patienten- Verhältnisses genauso wie die dadurch mögliche individuell auf den Patienten abgestimmte medizinische Versorgung." Ute Taube, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Berthelsdorf

Gut vorbereitet auf den Start ins Berufsleben

"Zurückblickend auf die Studienzeit in Dresden werden mir die guten Voraussetzungen bewusst, unter denen ich hier studiert habe. Jetzt - kurz vor dem Examen - bekomme ich das Gefühl, gut auf den Berufseinstieg vorbereitet zu sein. Mein großes Interesse für die Allgemeinmedizin konnte ich in einem hervorragenden PJ-Tertial mit sehr persönlicher Betreuung in der Carus Hausarztpraxis ausleben. Jetzt freue ich mich auf eine spannende Zeit als Ärztin in Sachsen!" Anja Kersten, Medizinstudentin an der TU Dresden, Mitgründerin "Was hab' ich?"

Schon im Studium nah am Patienten, hier lassen sich innovative Ideen gut umsetzen

"Nach Abschluss des vorklinischen Studienabschnitts habe ich mich für einen Ortswechsel nach Dresden entschieden. Hier genieße ich seit 2008 beste studentische Lebensbedingungen und eine moderne medizinische Ausbildung, die sich an den Anforderungen des späteren Berufsalltags orientiert. Zusätzlich erleichtern günstige Wohnungspreise und Lebenshaltungskosten das studentische Dasein ungemein. Als Mitgründer der medizinischen Übersetzungsplattform "Was hab' ich?" bin ich auf eine gute und unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Fakultät und den Gesundheitseinrichtungen Sachsens angewiesen, die ich hier in vollem Umfang erfahre." Johannes Bittner, Medizinstudent an der TU Dresden, Mitgründer "Was hab' ich?"

Als Ärztin in einer Rehabilitationsklinik - mehr als nur medizinische Betreuung!

"Die Weiterbildung zur Fachärztin für Innere Medizin habe ich an einem Akutkrankenhaus der Maximalversorgung absolviert. Danach bin ich in die kardiologische Abteilung der MEDIAN Klinik in Bad Lausick gewechselt und bin seit über 10 Jahren sehr zufrieden. Durch die geregelten Arbeitszeiten und überschaubaren Bereitschaftsdienste ist die Arbeit gut mit der Familie vereinbar. Die Patienten begleitet man oft mehrere Wochen. Mir gefällt dabei besonders, dass man sie nicht nur medizinisch betreut. Wir informieren auch ausführlich über Krankheitsbild und Sekundärprävention, unterstützen bei der Krankheitsverarbeitung und dem Wiedereinstieg in den Alltag. Mein Tipp für Weiterbildungs-Assistenten: Die Weiterbildung durch rehabilitative Erfahrungen erweitern!" DM Ursula Gräfe, Funktions-Oberärztin der Abteilung Kardiologie, MEDIAN Klinik Bad Lausick, Rehabilitationsklinik für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Orthopädie

Medizinstudium in Sachsen - jederzeit wieder!

"Bei der Ortsauswahl für das Medizinstudium lagen Dresden und Leipzig aufgrund der Heimatnähe an erster Stelle. Letztlich hatte Dresden den Vorrang, denn die Medizinische Fakultät dort ist überschaubar - gerade das gefiel mir. Im Jahrgang mit circa 300 Kommilitonen konnte immer noch ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen. Während meines Studiums profitierte ich von dem engen Kontakt zu den Lehrenden. Ich fühlte mich sehr gut betreut. Auch beim Praktischen Jahr konnte ich in den sächsischen Lehrkrankenhäusern eine sehr gute fachliche Betreuung sowie ein angenehmes Arbeitsklima genießen. Abschließend kann ich zu meiner Studienzeit in Dresden nur sagen: Es war die richtige Wahl - jederzeit wieder!" Nadja Weichert, Weiterbildungsassistentin im Neurologischen Reha-Zentrum für Kinder und Jugendliche in Kreischa

Endlich wieder in meiner Heimat zu sein, macht die Arbeit perfekt.

"Mein Studium und die Weiterbildungszeit habe ich in Hannover absolviert. Nach fast 14 Jahren bin ich nach Sachsen zurückgekehrt und als Ärztin in einer Praxis für Allgemeinmedizin in Dresden angestellt. Dieses "Zuhause"-Gefühl hat sich hier so schnell eingestellt, wie zuvor kaum nach Jahren. Nur zu gern habe ich Klinikstress und Hierarchiedruck eingetauscht gegen die Möglichkeit in der Praxis langfristige Verhältnisse zu meinen Patienten aufzubauen." Cornelia Grütze, FÄ Innere Medizin, angestellte Ärztin in einer Dresdner Praxis für Allgemeinmedizin

Mut zur Vielfalt, Hausarzt ist eine hervorragende Perspektive!

"Die Entscheidung für eine Weiterbildung zum Facharzt Allgemeinmedizin sollte leicht fallen. Warum? Hausarzt sein ist jeden Tag neu spannend, interessant und überraschend, vom Kind bis zur Oma, vom Augenproblem, Impfen, Vorsorgen, Hausbesuche. Die Vielfalt der täglichen Arbeit ist groß. Langeweile kennen Hausärzte nicht. Die Vereinbarkeit  von Beruf und Familie ist in der heutigen Zeit mit vielen Modellen der Arbeitsgestaltung viel einfacher geworden." Prof. Dr. med. habil. Antje Bergmann, Lehrstuhl für Allgemeinmedizin, Medizinische Klinik und Poliklinik III, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der Technischen Universität Dresden

Nicht nur die regelmäßige Arbeitszeit, überschaubare Bereitschaftsdienste und eine gute Anstellung machen für mich den Reiz des öffentlichen Gesundheitsdienstes aus.

"Auch die Vielfalt der Aufgaben, die im Gesundheitsamt auf einen Arzt warten, macht den Beruf attraktiv. Dabei kommt der Patientenkontakt keineswegs zu kurz.  Im Gesundheitsamt ist ein multiprofessionelles Team damit beschäftigt, Prävention einschließlich Impfungen, Begutachtungen, Reihenuntersuchungen, sozialmedizinische Beurteilungen und Beratungen durchzuführen. Hier heißt es Verantwortung übernehmen und  trotzdem nicht allein gelassen werden.  Jungen Kollegen werden regional  gute Ausbildungsmöglichkeiten geboten und das  jeweilige Gesundheitsamt begleitet seine Facharztkandidaten vom ersten Tag an."  Petra Albrecht, Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen, Gesundheitsamt Meißen

Der Reiz eines mittelgroßen Versorgungskrankenhauses in einem ländlichen Gebiet liegt für mich in der basisnähe und der Breite des Arbeitsumfeldes.

"Zugleich werden in dem sehr modern ausgestatteten Neubau modernste und spezialisierte Tätigkeiten auf hohem Niveau und in guter Qualität wahrgenommen und in der Weiterbildung gelehrt. Beispiele dafür sind die interventionelle Endoskopie, der Ausbilderstatus Weichteilsonographie und die Pankreaschirurgie. Kurze Wege der Kommunikation dienen der Zuwendung und individuellen Patientenbetreuung ebenso wie dem kollegialen Austausch untereinander. Junge Kollegen werden schnell an die Hand genommen und in die Routine, aber auch in die spezialisierte Arbeit integriert. All das schafft eine offene Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens und speziell für junge Ärzte Achtung und Förderung." Dr. med. Rainer Kobes, Chefarzt für Innere Medizin, Pleißental-Klinik Werdau

Hausärztin in einer Landarztpraxis - für mich ein Traumberuf!

“In Sachsen wurde aus diesem Wunsch Wirklichkeit. Die vielseitige und fachlich anspruchsvolle Tätigkeit als Fachärztin für Allgemeinmedizin begeistert mich immer wieder aufs Neue. Meine Patientinnen und Patienten im Alter von  0 bis 99 betreue ich meist über viele Jahre. Dabei entsteht eine sehr vertrauensvolle Arzt-Patientenbeziehung, die es mir ermöglicht, moderne Diagnostik und Therapie unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und Lebenssituationen der Betreffenden anzuwenden.” Ute Taube, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Berthelsdorf

Und was begeistert Sie besonders an Ihrem Medizinstudium oder Ihrer ärztlichen Tätigkeit hier in Sachsen? Senden Sie uns Ihre Erfahrungen an: info@aerzte-fuer-sachsen.de